1 – Einst verliebte sich ein Jüngling
Kaum von achtzehn Jahren alt,
In ein Mädchen, so vorbei ging,
Schön und reizend von Gestalt.
2 – « Mädchen », rief er, « ach, verweile !
Nimm mein Herz, ich schenk es dir.
Mach mich glücklich, Mädchen, eile ! –
Dich bestimmt das Schicksal mir. » –
3 – « Gut ! Ich bau auf deine Worte.
Redlich », sprach sie, « ist mein Glück,
Und ich trau dir aller Orten,
Zieh dein Wort nicht mehr zurück ! »
4 – Was geschah ? Sie sein’s verbunden
Durch des Priesters Segenshand.
Und die Liebe war verschwunden,
Als man sie in Armut fand.
5 – Nahrungssorgen, viele Kinder
Quälten sie bei Tag und Nacht.
Schulden drückten sie nicht minder,
Die sie in der Not gemacht.











