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Ich lag in einer Nacht

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Ich lag in einer Nacht

Écouter sur :

11 – Hört nun wie König Kaspar sprach,
Da er Maria das Opfer brach’t:
«Seid ihr die Mutter des Herren,
So nehmet von uns dies Opfer klein,
Dies Gold, diesen Weyrauch und Myrrhe. »

12 – Das Opfer hat Maria empfang’n
Der Könige aus fremden Land.
Als sie von dannen thun seheiden,
Der heilige Geist der gab ihn’ im Sinn
Durch ein’ andre Strasse zu reiten.

1 – Ich lag in einer Nacht und schlief,
Mir träumt’s wie König David rief,
Wir sollen singen und reimen
Von heil’gen drei König ein neues Lied,
Sie liegen zu Kellen am Rheine.

2 – Viel Tag wir reissen durch den Bahn
Und singen Herren Gottes Nam’,
Maria du Blüh’st wie Rosen!
Auch keiner der Engel trägt deine Kron,
Bist Mutter von unserem Herren.

3 – Ein Kind gebohren ohne Mann,
Die Erd’ und Himmel nehmen’s an,
Hat’s Paradies aufgeschlossen,
Und Gott hat getragen mit Schmach sein Kreuz,
Sein Blut für uns hat vergossen.

4 – Das Kindlein soll geboren sein,
Bekamen d’König gleich sein Schein
Durch einen glitzernen Sterne.
Der König Kaspar kam aus Morgenland,
Und Balthasar aus Griechenlande.

5 – Melchior der kam aus Oesterreich ;
Der heil’ge Geist sagt ihnen gleich :
Nehmt Gold, auch Weyrauch und Myrrhen.
Sie folgen dem Sterne gar fleissig nach,
Sie wollen das Lande durchreissen.

6 – Sie kommen nach Jerusalem,
War doch noch weit von Bethlehem,
Der Sterne wollt’ihn’ entweichen.
Der König Kaspar zu den ander’n sprach :
Hier müssen wir uns aufenthalten.

7 – Sie kamen vor Herodes Haus,
Der schaute grad zum Fenster naus:
« Seit ihr willkommen, ihr Herren,
Und bringet ihr uns eine neue Mähr?
Wo soll ihre Reisse kingehen ?»

8 – Der Kaspar sprach : Hochwohlgebor’n,
Ein juden König ist gebor’n,
Der uns die Engel thun preissen !
Wir haben verloren den Sterneschein
Der uns thut den Weg sicher weisen.

9 – Herodes sprach : «so reitet fort,
Dann kommet wieder in mein Ort.»
Das thun die drei liebe Herren.
«Wir haben Weyrauch, Gold, und auch Myrrhen,
Dem Kindlein um es zu verehren.»

10 – Sie sassen auf und ritten hin,
Da kam wie vor der Stern zu ihn,
Führt sie durch die rechte Strasse,
Ge’n Bethlehem führt sie wohl in der Nacht,
Wo Maria und Joseph da sassen.

À propos

Trouvable dans « Chansons Populaires d’Alsace », J-Baptiste Weckerlin, p. 75-76

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

Basebinde

Trouvable dans « Vieilles chansons alsaciennes », François Wilhelm, p. 277

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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Vive Henri IV

Chanson de Charles Collé

Vive Henri IV ! est une chanson qui a été écrite en l’honneur d’Henri IV et qui a été durablement populaire en France.

Au premier couplet, anonyme composé du vivant du grand roi Henry, Charles Collé rajouta trois autres couplets vers 1770 pour sa comédie "La partie de chasse d’Henri IV".

Ce complément de chanson eut un grand succès en 1774 à l’avènement de Louis XVI, à qui l’on souhaitait ainsi de ressembler au bon roi Henri qui avoir laissé un si bon souvenir dans la mémoire peuple de France.

Cette chanson incarnait tellement l’image de la royauté idéale qu’elle devait même devenir l’hymne des royalistes sous la restauration, avec des paroles différentes

Selon les versions et les restitutions, l’ordre des couplets et les reprises au sein des couplets peuvent varier.

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