1 – Ach Gott, wie geht’s im Kriege zu,
Es wird viel Blut vergossen.
2 – Gar mancher reiche Untertan
Wird jetzt gemacht zum armen Mann.
3 – Er schrie : « Ach Bruder, stich mich tot.
So bin ich meines Jammers los !
4 – Nicht dass ich hier auf Erden
Ein Krüppel noch muss werden ! » –
5 – « Du dauerst mich, mein lieber Sohn »,
Hört man den Vater klagen.
6 – « Du könntest noch mein Nutzen sein
In meinen alten Tagen.
7 – Jetzt liegst du auf dem Schlachtfeld draus,
Kommst nimmermehr zu mir nach Haus. » –
8 – « Du dauerst mich im Mutterherz,
Das dich geboren in Angst und Schmerz. »
9 – Wie weint so manche zarte Braut,
Weil man ihr geschrieben :
10 – « Ein Jüngling, schön wie Milch und Blut,
Ist im Schlachtfeld geblieben. »










