Paroles de

Der todwunde Knabe

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Der todwunde Knabe

Écouter sur :

1 – Es wollte ein Mädchen in der Früh aufstehn,
Wohl durch den grünen Wald, spazieren gehn.

2 – Und als sie ein Stündelein in den Wald hinein kam,
Da traf sie einen an, der verwundet war.

3 – Verwundet war er, vom Blute so rot,
Und als sie ihn verband, war er schon tot.

4 – « Ach, soll ich schon sterben ? Bin noch so jung,
Ich hab so jungfrisch Blut, weiss schon, wie’s Lieben tut.

5 – « Ach, soll ich schon sterben ? Bin noch so jung !
Ich hab noch keine zwanzig Jahr, soll schon auf die Totenbahr. »

6 – « Wo krieg ich nun zwei Leidfräulein,
Die mir mein feines Lieb zu Grabe weih’n ?

7 – Wo krieg ich nun sechs Reiterknaben,
Die mir mein feines Lieb zu Grabe tragen ?

8 – Ach, Schätzel, wie lang soll ich trauern um dich ? » –
« Bis dass alle Wässerlein zusammenfliessen. » –

9 – « Alle Wässerlein, die fliessen zusammen ins Meer,
Ei, so nimmt meine Traurigkeit kein Ende mehr ! »

voir aussi : « der totwunde Knab », François Wilhelm

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À propos

Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1,  page 77.

Collecté à Harskirchen en 1908. Voir aussi le "Der totwunde Knab" collecté par Wilhelm.

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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