1 – Ach wie traurig geht’s doch unsern Brüdern,
Die so viel, so viel in Frankreich sind !
Und ach so mancher, mancher kehrt nicht wieder,
Der seine Eltern traurig um ihm sieht.
2 – Da sprach voll Freud ein kleiner, muntrer Knabe :
« Ach Mutter, kommt mein Bruder noch nicht bald ? » –
Dein Bruder liegt bei Weissenburg im Grabe,
Sein Auge sieht nicht mehr der Sonne Strahl. »
3 – Dort liegt sein Leib mit Staub und Erd bedecket,
Und ach so mancher findet hier sein Grab.
Dort liegt so mancher, mancher hingestrecket,
Der seinen Eltern Brot im Alter gab.
4 – Drum Mädchen denke nicht an Liebesbande,
Denk nicht an Musik und an Hochzeitstanz,
Denn dein Geliebter schlummert schon im Sande
Für’s Vaterland tief unterm Lorbeerkranz.









