Paroles de

Der treue Knabe

Paroles de

Der treue Knabe

Écouter sur :

1 – Es war ein Knab von achtzehn Jahr,
Der liebt sein Schatz schon sieben Jahr.
Schon sieben Jahr und noch viel mehr,
Die Lieb die nahm kein Ende mehr.

2 – Da leg ich mich nieder auf mein Bett,
Da kam die Botschaft, mein Schatz ist krank,
Krank, so krank bis auf den Tod,
Den ganzen Tag redt er kein Wort.

3 – Und als ich ins Schlafkämmerlein kam,
Fing gleich mein Schatz zu weinen an.
« Ach Schatz, ach Schatz, was weinest du ?
Die Krankheit ist ja nicht zum Tod ! »

4 – Ich nahm ihn gleich in meinen Arm ;
Er wird bald kalt und nicht mehr warm.
« Geschwind, geschwind ! Bringt mir ein Licht,
Sonst stirbt mein Schatz, dass’s niemand sieht. »

5 – die Totenträger sein schon bereit,
Die mir mein Schatz zur Erde trag’n.
Sie tragen ihn fort und decken ihn zu,
Da kann er schlafen in süsser Ruh.

6 – Jetzt hab ich gehabt eine grosse Freud,
Jetzt muss ich tragen ein schwarzes Kleid,
Ein schwarzes Kleid und noch viel mehr,
Die Trauer nahm kein Ende mehr.

 

Boutique en ligne

Affichez votre histoire, vos terroirs ! T-shirts marins, sweats scouts, mugs bretons et tote-bags aux refrains mythiques : emportez l’esprit des chants français partout avec vous.

À propos

Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1,  page 73.

Collecté à Limersheim en 1912.

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

Nos derniers articles