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Die Ermordung von Leonie Laubacher

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Die Ermordung von Leonie Laubacher

Écouter sur :

11 – Ein Loch er gräbt auch für die Allerärmste
Und mit ein bisschen Erde deckt sie zu
Und höhnend spricht er : « O du Allerschönste,
Schlaf wohl in deiner wohlverdienten Ruh ! »

12 – Und schreckensbleich verlässt er nun die Stätte,
Wo er die grauenhafte Tat vollbracht.
Es zieht ihn fort von dieser Unglückstätte,
Und er verschwindet in der dunkeln Nacht.

13 – Der Mond, der eben auf die Erde leuchtet,
Verhüllet jetzt mit Scham sein Angesicht,
Die Sterne schwinden alle voll Entzetzen,
Der Mond verbirgt am Firmament sein Licht.

14 – Wirst du entgehen dem Gericht auf Erden,
So gibt es doch ein andern Richter dort,
Der das unschuldig Blut dereinst wird rächen,
Da zu ihm schreit von diesem Unglücksort.

15 – Im ganzen Elsass wird man um dich trauern,
Eine Märtyrerin bist du, O Leonie,
Und selbst im Ausland wird man dich bedauern.
Auch du beim höchsten Thron vergiss uns nie !

1 – Zu Belfort in dem schönen Frankenlande
Fand letzthin eine schöne Hochzeit statt.
Ein liebend Paar des Herzens zarte Bande
Am Traualtar sich treu vereinigt hat.

2 – Die Braut, die aus dem schönen Elsass stammte,
Lud auch zur Feier ihre Schwester ein,
Ein schönes Mädchen, das von Liebe flammte,
So rot wie Blut, schneeweiss wie Elfenbein.

3 – Und als vorbei die Flittertage waren,
Die Leonie, die eine Näherin war,
Ganz wohlgemut nach Strassburg kam gefahren,
Nichts ahnend von der drohenden Gefahr.

4 – So ganz allein und auf sich selbst vertrauend,
Trat die Laubacher ihren Heimweg an,
Und selbst auf Gott und seine Güte bauend,
Kam sie am Kronenburger Tore an.

5 – Ach Mädchen, kommt denn niemand dir entgegen ?
Kennst du denn nicht des Schicksals Macht und Tück ?
Ach, gib nicht preis auf unheilvollen Wegen
Dein junges Leben, voll von Wahn und Glück !

6 – Und als sie ging so einsam auf der Strasse,
Ein heimlich Schaudern hat sie überfällt.
Da plötzlich stürzt dort aus dem hohen Grase
Ein Mann, der in der Hand ein Messer hält.

7 – Der Unhold lässt ihr nicht die Zeit zum Schreien,
Schnell, wie der Blitz, fasst er sein Opfer an,
Und um dem sichern Tode sie zu weihen,
Setzt er das Messer an der Kehle an.

8 – Ein Schnitt, und Leonie sank sterbend nieder,
Und aus der Wunde floss das rote Blut.
Doch nicht genug ! Der Mörder beugt sich nieder
Und noch den Unterleib aufschlitzen tut.

9 – Und in den Schmerzen, die sie musst ausstehen,
Die Leonie zu Gott gebetet hat :
« Ach Gott, ach Gott, erhör mein schwaches Flehen !
Verzeih dem Mörder seine schwere Tat ! »

10 – Und bei den Haaren fasst er die Leblose
Und schleppt sie in das nahe Haferfeld
Und raubte ihr noch die geschenkte Dose
Und nahm ihr noch, was sie besass an Geld.

À propos

Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1,  page 209.

Collecté à Limersheim en 1911.

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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Gilles Servat, né le 1er février 1945 à Tarbes, est un auteur-compositeur-interprète français, ardent défenseur de la culture bretonne armoricaine et d’expression bretonne et française, mais également des autres langues celtiques.

C’est aussi un poète, dont le début de carrière a été marqué par la chanson La Blanche Hermine qui est devenue un symbole en Bretagne.

« La forêt sur la rade », nous décrit un paysage de mâts et vieux gréements, ceux du festival « les tonnerres de Brest ». Pour l’occasion, les chanteurs invités au festival devaient composer un titre ayant un rapport avec « Les tonnerres de Brest », seul Gilles Servat le fit !

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Des Raübers Liebchen

Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1, page 74

Ce chant a été collectée à Niederseebach en 1902.

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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Lhistoire du chant "Cadet Rousselle" est une chanson se moquant gentiment de l’huissier audiencier de la ville d’Auxerre Guillaume Joseph Rousselle, dit Cadet Rousselle, est écrite en 1792, sur l’air de Jean de Nivelle, par Gaspard de Chenu, notable et auteur de chansons spirituelles et satiriques.

La chanson ne semblait pas devoir dépasser les limites de la localité, mais les volontaires auxerrois l’ayant emportée avec eux à l’armée, les soldats l’adoptent avec enthousiasme et elle devient le chant de l’armée du Nord.

Elle se répand par la suite dans toutes les classes de la société française où sa popularité éclipse progressivement son modèle Jean de Nivelle.

 

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