Paroles de

Vergissmeinnicht

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Vergissmeinnicht

Écouter sur :

1 – An dem Tage der Verlobung
Wandelt mit bewegtem Sinn,
Der Bräutigam mit seiner Holden
An dem Meersufer hin.

2 – Un da sah sie in den Wellen
Ein himmelsblaues Blümchen stehn.
Sie flüstert leise : « Du arme Waise,
Musst du hier so untergehn ? »

3 – Der Bräutigam schritt langsam
Wohl zu des Meeres Ufer hin.
Er wolt das zarte Blümelein brechen
Und die holde Braut erfreun.

4 – Da verschwand er in den Wellen,
Indem er leis die Worte spricht :
« Holder Schatz, wir müssen scheiden,
Lebe wohl, vergiss mein nicht. »

5 – Und nach langen vielen Jahren
Bis zum grossen Weltgericht
Behält das Blümlein seinen Namen,
Denn es heisst : Vergissmeinnicht.

À propos

Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1,  page 156.

Collecté à Erkartsweiler en 1912.

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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