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Paroles de

Die Schlangenköchin

Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 1, page 95. Collecté à Eschweiler en 1932. Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue…

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1 – « Wo bist du denn mit der Kunkel gewesen,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Bei meiner Schwiegermutter da bin ich gewesen.
O jeh ! Mutter, was weh ! »

2 – Was hat sie denn dir zu essen gegeben,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Gebratenes Fischel hat sie mir gegeben,
O jeh ! Mutter, was weh ! »

3 – Wo hat sie denn das Fischel gefangen,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« In einer Dornhecke hat sie es gefangen,
O jeh ! Mutter, was weh ! »

4 – « Wem hat sie denn das Köppel gegeben,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Das Köppel hat sie dem Hündel gegeben.
O jeh ! Mutter, was weh ! »

5 – « Wie ist es denn dem Hündel gegange,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Das Hündel hat misse verrecke.
O jeh ! Mutter, was weh ! »

6 – « Wem hat sie denn die Kuttle gegeben,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Die Kuttle hat sie dem Wiesel gegeben.
O jeh ! Mutter, was weh ! »

7 – « Wie ist es denn dem Wiesel gegange,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Das Wiesel das hat misse verspringe.
O jeh ! Mutter, was weh ! »

8 – « Wo sollen wir denn dein Bettel hinmache,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Mein Bettel sollt ihr vor die Kirchtür hinmache.
O jeh ! Mutter, was weh ! »

9 – « Wo sollen wir denn dein Gräbel hinmache,
Madlenel, mein herziges Kind ? » –
« Mein Grab sollt ihr auf den Kirchhof hinmache.
O jeh ! Mutter, was weh ! »

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