Paroles de

Graf Backewil (collecté par Pinck)

Paroles de

Graf Backewil (collecté par Pinck)

Écouter sur :

21 – Und wie die Herren all beisammen seind,
Gehen sie auf dem Schlosse aus und ein.
Es tut einer zum andern sagen :
Es steht ein so armer Mann vor der Tür,
Der jämmerlich tut klagen.

22 – Ein Diener macht sich auf geschwind,
Er geht zur Dame, wo er sie find’t.
Er tut ihr solches sagen :
„Es steht ein so armer Mann vor der Tür,
Der jämmerlich tut klagen.“

23 – „Nun so lasst den armen Mann kommen daher,
Ich möchte wissen, was er begehrt,
Eh’ es in die Kirche tut läuten.
Denn es nimmt mich doch Wunder, was es möchte sein,
Das er mir wollt andeuten.“

24 – „O, gnädige Dam, das will ich Euch sagen :
Ich komm aus Ungern hergegangen,
Bin durch die Türkei gegangen,
Allwo es dem armen Graf Backewill
Sehr übel ist ergangen.“

25 – „Ach, gnädiger Herr, tun Sie mir weiter sagen,
Was tut er für eine Kleidung tragen,
Oder was trägt er für ein Kittel,
Oder was trägt er für ein Lumpenkleid,
Oder was trägt er für ein Gürtel?“

26 – „Er trägt ein langen Leinenrock,
Kein Hut hat er mehr auf seinem Kopf,
Keine Schuh mehr an seinen Füssen.
Die Lebensnahrung, die man ihm gab,
Die muss er mit den Hunden geniessen.“

27 – „Ach, gnädiger Herr, tun Sie mir weiter sagen,
So grosses Leid hör ich jetzt gerne klagen.
Wo könnt ich ihn antreffen?
Ich will Euch so gerne für mein Lebtag
Für mein eigenes Kind annehmen.“

28 – „Nun, gnädige Dam, weil Ihr das wollt,
So reichet mir nun Euere Hand,
Dazu ist mein kleiner Finger,
Wenn du mich sonst nicht mehr erkennst,
So kennst du doch dieses goldene Ringel.“

29 – Und wie die Dam den Ehring sah,
Fiel sie ihrem Graf wohl um den Hals :
,Fahret fort ihr Kutschen und Wagen,
Mein erster Ehmann, der lebet ja noch,
Und kein andern will ich mehr haben.’

30 – Die Herren waren so voll Freud,
Sie danken Gott in Ewigkeit
Von wegen den Wunderdingen.
Der Bräutigam der war so voll dem Leid,
Weil er leer musst abmarschieren.

11 – Er schlief ja nur eine kleine Weil,
So kam er dreihundert und dreissig Meil.
Und wie er wieder erwachet,
So liegt er wohl unter einem Baum,
Sehr nah bei seinem Schlosse.

12 – Graf Backewill schaut hin und her,
Da sieht er ein Mädchen wohl bei der Herd.
Er rief ja ganz verschrocken :
„Ach, Mädchen, herzliebstes Mädelein,
Wem gehört dieses grosse Schloss?“

13 – „Nun höret, was ich Euch sagen will,
Dies gehört dem armen Graf Backewill,
Er ist schon leider gestorben.
Er ist gezogen in den ungerischen Krieg,
Und von einem Türken wird er gefangen.“

14 – „Mein Kind, tu du mir noch weiter sagen,
Was sind das für Kutschen und Wagen,
Oder was mag da passieren,
Oder was ist denn heut für ein neues Fest,
Dass sie so hinein tun marschieren?“

15 – „Ach, gnädiger Herr, das will ich Euch sagen,
Die Dam vom Schloss soll heut Hochzeit haben,
Sie will sich lassen kopulieren
Mit einem Herrn von Falkenstein.
Drum tun sie so hinein marschieren.“

16 – „Grossen Dank, grossen Dank, schönes Mädelein,
Und da dabei will ich auch sein,
Ich will mich lassen adressieren.“
Er nahm ein Stock wohl in seine Hand,
Ganz wacker tut er marschieren.

17 – Und als er an die Pfort ist komm’,
Der Pförtner schaut ihn sauer an :
„Wie kommst du daher getreten?
Fort, fort, und pack dich nur gleich davon,
Wir brauchen heute keine Bettler!“

18 – „Ich bin führwahr kein Bettler nicht,
Denn ich komme aus Ungern aus dem Krieg,
Und bin durch die Türkei gegangen,
Allwo es dem armen Graf Backewill
Sehr übel ist ergangen.“

19 – „fort, fort, pack du dich nur gleich davon,
Wir brauchen heut gar kein Kommission!
Brauchst nicht lang zu disputieren,
Sonst nehm ich den Stock wohl in meine Hand
Und tu dich noch brav abschmieren.“

20 – Dann geht der Graf ganz traurig fort,
Er geht hinaus bis vor die Pfort.
Er gedacht in seinem Herzen :
Der liebe Gott, der doch alles weiss,
Mit dem will ich auch nicht scherzen.

1 – Nun höret an und schweiget still,
Dann will ich Euch singen vom Graf Backewill,
Und wie es ihm ist ergangen.
Er ist sich gezogen in den ungerischen Krieg,
Von dem Türken wird er gefangen.

2 – Er war gefangen sieben lange Jahr
Von einem Türken, und das ist wahr,
Keine Botschaft konnt er erlangen,
Das war ja dem Graf ein so sehr harte Buss,
Weil er’s keinem Menschen konnt klagen.

3 – Graf Backewill liegt in einem Stall,
Er hat eine Kette an seinem Hals
Und auch ein an seinen Füssen.
Die Lebensnahrung, die man ihm gab,
Muss er mit den Hunden geniessen.

4 – Er wird an einen Pflug gespannt,
An Hunger und Durst hat er keinen Mangel,
Mit schweren Prügeln beladen,
Das war ja dem Grafen eine so sehr harte Buss,
Weil er’s keinem Menschen konnt klagen.

5 – Graf Backewill der wird verkauft,
Ohne dass sein Herr etwas davon weiss.
Das tut den Türken verdriessen.
Er rufet seinem Diener zu,
Er sollt ihn morgen totschiessen.

6 – Der Diener macht sich auf geschwind,
Er geht in den Stall, wo er ihn findt,
Dort liegt er angebunden.
Er hat ein Kette an seinem Hals,
Die hat ihn sehr hart verwundet.

7 – „Nun höre an, du Christenblut,
Was ich dir sage, das ist nicht gut,
Es muss dich doch nicht verdriessen,
Mein Herr, der hat mir befohlen an,
Ich soll dich morgen totschiessen.

8 – Graf Backewill, du hast mir oft schon gesagt
Von deinem Gott, dass er ist so stark,
Drum bitt ihn in dieser Stunde,
Sonst ist ja kein Mensch mehr auf dieser Welt,
Der dir mehr helfen kunnte.“

9 – Er rief die heilige Julia an,
Sie sollt ihm helfen noch einmal.
Er rief mit ganzem Vertrauen:
Dass, wenn er noch einmal heime käm,
Ein Kirchlein wollt er ihr bauen.

10 – Er betet so sieben lange Stund,
Bis dass er vor Ohnmacht niedersank,
Er sank nieder auf die Erde.
O schlaf du nur fort, nur eine kleine Weil,
Es wird dir wieder besser werden.

À propos

Trouvable dans « Verklingende Weisen »,vol. 1 p. 81, Louis Pinck

Collecté à Gebenhausen en 1918.

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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Der Lumpenmann

Trouvable dans « Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 2, page 229.

Collecté à Altkirch en 1879 (mélodie), Pfirt en 1866 (texte).

Collecte réalisée à nouveau par Daniel Muringer pour OLCA (Office pour la langue et les cultures d’Alsace), site Sàmmle

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Hymne à la Joie

L’auteur/compositeur de "Hymne à la Joie" est Ludwig Van Beethoven (Symphonie nº 9)

Ce texte, en français, est celui que l’on trouve le plus souvent.

On le doit à Joseph Folliet.

C’est la version qui a été choisie pour la version française de l’hymne européen.

Le 5 mai 1972, le nouvel hymne européen est diffusé sur 50 radios accompagné d’un message en 13 langues différentes. C’est l’Ode à la joie de Beethoven, tirée du final de sa 9e symphonie.

Quand Beethoven termine sa 9e symphonie en 1824, il a 54 ans et meurt trois ans plus tard. Mais ce n’est pas vraiment son chant du cygne : des esquisses de cette symphonie ont été retrouvées dans des brouillons datant de 1811. Quant à l’Ode à la Joie, de Schiller, on sait que dès ses 23 ans, en 1793, Beethoven veut le mettre en musique et l’inclure dans une grande œuvre symphonique. Il se tourne vers la forme de l’hymne patriotique.

Pour composer son hymne, il reprend les codes qui sont disponibles à son époque, à savoir le caractère solennel de l’hymne anglais God Save the King, qui prend le temps de poser chacun des mots, chacune des notes. Et pour la mélodie, qui monte et descend comme une arche, son inspiration puise dans la Marseillaise.

Il y a tout pour faire un hymne dans la mélodie de l’Ode à la Joie : une mélodie simple, d’apparence populaire, facile à chanter, et un rythme qui facilite l’application des paroles avec un tempo proche de la marche militaire. Enlevez les paroles, et vous avez une musique qui tient glorieusement debout.

Cet hymne connaît un succès considérable et est utilisé par tous les mouvements politiques. En juillet 1971, le Conseil de l’Europe adopte l’Ode à la joie comme nouvel hymne européen. La réalisation musicale est alors confiée au chef d’orchestre Herbert von Karajan.

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Là-haut sur la montagne

Ce chant joue avec l’ironie en mélangeant des images contrastées du sacré et du profane.

En évoquant un lieu traditionnellement associé à la transcendance, « Là-haut sur la montagne », le texte subvertit ces notions en décrivant quelqu’un « les deux pieds les deux mains dans la merde ».

Cette dissonance entre le spirituel et le quotidien sert à remettre en question les attentes conventionnelles.

Le personnage du « gros cul » et du « gros curé d’campagne », astiquant son bout, introduit une satire ludique, sans nécessairement critiquer le clergé, mais plutôt en déconstruisant les attentes associées à ces figures. Les vers sur le « condamné à mort » pour avoir « trop baisé » offrent une perspective satirique sur les normes sexuelles.

Le langage provocateur permet d’explorer les complexités humaines sans adopter une position dogmatique.

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Les oies sauvages

Ce chant a été composé en 1915 par Walter Flex (1887-1917), en allemand, sur un air plus ancien faisant partie du répertoire des lansquenets (XVe siècle). Il est ensuite passé dans le répertoire militaire français via la Légion Étrangère, puis dans le répertoire scout, notamment routier.

La version française est assez proche du texte original allemand, et si des différences sont visibles ça et là, le sens est globalement le même. Comme souvent, il existe quelques variantes dans le texte, mais sans réelle importance.

En 1986, Jean-Pax Méfret chantera une chanson largement inspirée de ce chant. L’auteur, âgé de 28 ans (et qui allait mourir deux ans après), s’interroge en musique sur le sort et la raison d’être des soldats. Ce chant sera d’ailleurs cité par Ehrich Maria Remarque dans À l’ouest, rien de nouveau, célèbre roman pacifiste brûlé par les nazis.

L’intégration de ce chant dans le répertoire militaire a eu lieu après la guerre d’Algérie, avec un premier enregistrement réalisé en 1965 par la promotion Zirnheld de l’EMIA. Composé à l’origine pour les Wandervögel, des mouvements de jeunesse allemands d’avant la Première Guerre mondiale, ce chant est l’œuvre de Walter Flex, tombé sur le front oriental en 1917. La mélodie la plus célèbre est signée Robert Götz. En raison de l’image de l’oie qu’il véhicule, ce chant est particulièrement prisé des parachutistes.

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