1 – Jetzt geht der Marsch ins Feld,
Soldat, schlag auf dein Zelt !
Früh morgens müssen wir exerzirn,
Halb links und halb rechts unsre Glieder formiern.
Sobald der Tag anbricht,
Das Gewehr auf der Schulter liegt.
2 – Allwo die Trommeln und Pfeifen gehn,
Da ist vieltausend Freud zu sehn ;
Allwo die Bomben fahren ein,
Ihr Brüder, schlagt nur tapfer drein !
Sonst gehn wir all zugrund
In einer Wirbelstund.
3 – Da ruft manch junger, braver Soldat :
« O weh, wo bleibt mein lieber Kamerad ?
Liegt er auf grüner Heiden,
Gar schön wollen wir ihn begleiten.
Mein Kamerad und der ist tot,
Tröst ihn der liebe Gott ! »
4 – Die Weiber fangen zu weinen an :
« O weh, wo bleibt mein lieber Mann ? »
Die Kinder schrien allzugleich :
« Tröst Gott meinen Vater im Himmelreich !
Mein Vater und der ist tot,
Wer schafft uns Kindern Brot ? »









